24.10.2020 Die Mitgliederversammlung der Linken hat mich zum Kandidaten für die Bundestagswahl gewählt mit dem Auftrag für einen aussichtsreichen Listenplatz zu kandidieren. Meine Bewerbungsrede kann hier nachgelesen werden.

 

Am 9.Mai 2021 konnte ich mich bei der Aufstellungsversammlung gegen amtierende Bundestagsabgeordnete bei der Wahl um aussichtsreichen Listenplatz für den nächsten Bundestag mit meinem Angebot als #Finanz- und #Steuerpolitiker nicht durchsetzen. Hier meine Bewerbungsrede zum Nachlesen.

30.9.21 Bei der Mitgliederversammlung der Initiative Städtepartnerschaft Sindelfingen e.V. erhielt ich zusammen mit anderen Gründungsmitgliedern eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft überreicht. Der Verein engagiert sich überparteilich für die Begegegnung mit Menschen aus unseren Partnerstädten. Mehr zum Verein auf seiner Webseite.

  2021 07 30 25 Jahre ISPAS

16.7.21 Von der jungen tschechischen Schriftstellerin Karin Lednická stammt das Buch "Šikmý kostel“, was übersetzt so viel wie „die schiefe Kirche“ bedeutet. Eine sehr spanende Chronik einer vergessenen Stadt in Schlesien in den Jahren 1894-1921, die ihre Blüte der Förderung von Kohle zu verdanken hatte. Als im Oktober 1918 die Tschechoslowakische Republik gegründet wird und dadurch Gebiete von Österreich abgetrennt werden, ist auch ein Teil von Schlesien dabei. In der Gegend leben aber seit vielen Jahren Tschechen und Polen friedlich zusammen, die jetzt sich durch einen angefachten Nationalismus über Monate in bürgerkriegsähnlichen Zuständen darum streiten, ob ihre Stadt Polen oder der Tschechoslowakei zugeschlagen wird. Ein mir bisher unbekannter Teil der tschechoslowakischen Geschichte. Es zeigt sich erneut, das der Nationalismus ein Gift für das friedliche Nebeneinander von Nationallitäten ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Chronik.

13.2.21 

Kundera klein

Von Jan Novák stammt die 857 Seiten dicke Biografie über das Leben des mährischen Schriftstellers Milan #Kundera, der durch seinen Roman „Unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ auch vielen deutschen Leserinnen und Lesern bekannt geworden ist. Es war nicht einfach sich durch das Buch durchzubeißen. Ein Zugewinn war die Lektüre allemal, wenn auch die Bewertung von Kunderas notwendigen Lavieren um durch die Zeiten der Totalität zu kommen, vom Autor sehr einseitig dargestellt wird. Schade fand ich nur, dass die Biografie da abbricht als es um das Leben des Schriftstellers in französichen Exil ging.